brief 3

Stuttgart im April 2019

Liebe Mitglieder und Freunde,

Die größte Aufregung um den baden-württembergischen Parteitag in Heidenheim und die denkwürdigen und „nachhaltigen“ Reden von Herrn Meuthen und Herrn Gögel hat sich gelegt. Dennoch hat dieser Tag eine tiefe Wunde bei vielen Teilnehmern hinterlassen.

Viele Kreisverbände klagen über die mangelnde Motivation ihrer Mitglieder, die anstehenden Wahlen organisatorisch zu unterstützen.

Der Ernüchterung des Parteitages folgte eine gewisse „Depression“, deren Folgen nun in der mangelnden Bereitschaft zu plakatieren und Flyer zu verteilen und auch bei den Infoständen sichtbar werden.

Nicht genug damit, verstärkte dann ein weiterer verheerender „Zwischenfall“ die Demotivation unserer Mitglieder – die Spendenproblematik in unserer Führungsriege.

Eins ist nun klar: Die Partei hat ihre Unschuld und damit ihre proklamierte moralische Überlegenheit gegenüber den Altparteien verloren. Das ist mitten im Wahlkampf besonders problematisch, wie alle diejenigen von uns bereits erfahren mussten, die schon „auf der Straße“ waren.

Dennoch sollten wir uns nicht zu einer Vorverurteilung der Betroffenen hinreißen lassen. Zu oft schon haben wir miterlebt, dass von den geäußerten Vorwürfen der Systemmedien nicht viel übrig geblieben ist. Es gilt wie überall bis zum Beweis des Gegenteils die Unschuldsvermutung.

brief 2 
 
 Stuttgart im Februar 2019
 
Ein Parteichef außer Rand und Band
 
 
der 2. Stuttgarter Brief
 
Heidenheim am 23. Februar 2019
AfD Landesparteitag in Baden-Württemberg
 
Ein Parteichef außer Rand und Band
 
Replik eines Teilnehmers
 
 
Die Wahl des neuen Landesvorstandes wurde von den Medien zu einem Spektakel erklärt. Richtig ist, dass es aus beiden "Lagern" Aufrufe zur Teilnahme am Parteitag gab. Immerhin ist es das Normalste von der Welt, zumindest sollte man das annehmen, dass es in einer Partei verschiedene Kandidaten gibt, die sich zur Wahl stellen.

der erste

Stutttgart. im Januar 2019

Liebe Mitglieder und Freunde,

Information und Transparenz sind wichtig für das Vertrauen und den Zusammenhalt innerhalb einer Partei. Eine Führung kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie von einer breiten Basis getragen wird. Werden schwerwiegende und weitreichende Entscheidungen der Vorstände von einem großen Teil der Mitglieder nicht akzeptiert, kommt es zu Misstrauen, Unmut und offener Ablehnung.

Die Vorstände täten gut daran, Kritik zuzulassen, sie sich anzuhören und darüber zu beraten.

Dieses Anliegen einer konstruktiven Kritik verfolgt der Stuttgarter Brief, den wir zukünftig versenden, wenn innerparteiliche Entwicklungen dies aus unserer Sicht erforderlich machen.

Seite 3 von 3

Informationen sind unser höchstes Gut. Je besser wir alle informiert sind, desto weniger können wir getäuscht und in die Irre geführt werden. Aus diesem Grund bieten wir als zusätzliche Informationsquelle den Stuttgarter Brief an. Selbstverständlich ist der Stuttgarter Brief vollkommen kostenlos und Sie gehen keinerlei Verpflichtungen ein.

Nachfolgend können Sie gerne den Stuttgarter Brief abonnieren. In unregelmäßigen Abständen werden Sie dann den Stuttgarter Brief erhalten. Selbstverständlich können Sie den Stuttgarter Brief, was wir nicht hoffen, jederzeit wieder abbestellen.

Wir freuen uns über jeden neuen Mitleser!

Bitte füllen Sie das nachfolgende Formular aus. Notwendige Angaben sind besonders markiert.

Datenschutzerklärung:

Bitte JavaScript aktivieren, um das Formular zu senden