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brtief10

Stuttgart, im Februar 2020

Liebe Freunde und Mitstreiter,

es gibt Zeiten der Ruhe und es gibt Zeiten des Kampfes. Wir befinden uns auf dem vorläufigen Höhepunkt eines unerbittlichen Kampfes.

Jeder, der die Entwicklung der letzten Tage und Wochen verfolgt, muss unweigerlich feststellen, dass die Angriffe auf die AfD inzwischen auf einem Zenit angekommen sind – sie sind verbal nicht mehr steigerbar.

Nachdem die Verunglimpfungen unserer Mitglieder und Wähler als Faschisten und Nazis immer mehr verpuffen, greift man nun zum allerletzten Mittel und vergleicht Björn Höcke mit Hitler. Für uns Deutsche gibt es nichts, absolut nichts, was schlimmer ist. Es ist die letzte verbale Waffe unserer politischen Gegner. Danach stehen sie buchstäblich mit leeren Händen da.



Deshalb ist es heute mehr denn je seit Gründung der AfD notwendig, dass wir uns alle hinter Björn Höcke versammeln und ihn stützen, damit er diese ungeheuerlichen Anschuldigungen physisch und psychisch übersteht.

Uns allen muss bewusst sein, dass unsere Gegner nicht zwischen gemäßigten und angeblich radikalen AfD-lern unterscheiden. Für sie sind wir alle Nazis.

Der nachfolgende Beitrag eines „kranken Geistes“ zeigt das ganz deutlich: 

Bild1

Wenn Björn Höcke fällt, wird der nächste bekämpft und vernichtet, solange bis es keine Gegenwehr mehr gibt. Wer das nicht begreift, sollte sich in diesen kritischen Zeiten aus der Politik zurückziehen.

Diesbezüglich bedarf es unbedingt eines kritischen Kommentars zum Mitgliederrundbrief der beiden AfD Vorsitzenden, der viele irritiert hat, so auch uns. Ein Auszug aus dem Schreiben ist besonders kritikwürdig:

„Allerdings müssen wir uns auch fragen, warum es unseren politischen Gegnern gelingt, uns überhaupt mit solch einem Verbrechen in Verbindung zu bringen. Dieser Frage müssen wir uns stellen, auch wenn es schwerfällt.“

Hallo meine Herren, ist die Instrumentalisierung von Straftaten gegen uns etwa neu oder kennen Sie den Werkzeugkasten unserer politischen Gegner immer noch nicht?

Dieses devote Verhalten macht uns als Partei lächerlich und für unsere Sympathisanten unwählbar. Wir haben nichts, absolut nichts, mit diesem Mann und dieser Tat zu tun. Deshalb bedarf es keiner Entschuldigung, keiner Selbstdemütigung und schon gar keiner Selbstkasteiung. Die einzige Antwort darauf kann nur die Attacke auf unsere politischen Gegner sein, die bereits mit dem Rücken an der Wand stehen.

Wenn es vonseiten der AfD etwas zu Hanau zu sagen gibt, dann der Hinweis darauf, dass nach heutiger Erkenntnis ein ungeheuerliches Behördenversagen vorliegt. Die Hessen müssen einen Untersuchungsausschuss fordern.

Der Ausgang der Wahlen in Hamburg hat eines ganz deutlich gezeigt: Mit Mäßigung und Abgrenzung innerhalb der eigenen Partei wird man Stimmen verlieren.

Nur durch klare Aussagen haben dagegen alle Ostverbände ihre Ergebnisse verdoppeln können; trotz des Mordes an Walter Lübke und dem Verbrechen in Halle.

Stefan Räpple hat die Ergebnisse von Hamburg so kommentiert:
„Wer Dr. Flocken wegen saftiger Reden in der Bürgerschaft ausschließt, wer sich von einer absolut harmlosen Landes-JA trennt, wer sich im Wahlkampf von einem politisch genial agierenden Björn Höcke distanziert, der braucht sich nicht zu wundern und schon gar nicht seine Verantwortung für das schlechte Wahlergebnis nach Hanau zu verlagern.“

Eine Mäßigung, wie bereits von unserer Parteiführung angekündigt, ist unserer Meinung nach die falsche Antwort. Zu glauben, dass die Einheitsparteienvertreter diese Mäßigung ebenfalls praktizieren, ist eine völlig unrealistische Annahme.

Wir alle müssen deshalb unnachgiebig bei unseren Forderungen bleiben.

Zwei Zitate geben wir Euch mit auf den Weg:

1. Georg Orwell:
„In Zeiten universeller Täuschung ist das Aussprechen von Wahrheiten ein revolutionärer Akt."

2. Ludwig Börne:
„Im Dienste der Wahrheit genügt nicht nur Geist, man muss auch Mut zeigen.“

In diesem Sinne bleibt standhaft und aufrecht!

Mit unserem bewährten und einzig und allein erfolgversprechendem „MUT ZUR WAHRHEIT“ grüßen Euch alle ganz herzlich,

Die Initiatoren des Stuttgarter Aufrufs

5 Kommentare

  • Kommentar-Link Hans Haußmann Dienstag, 25 Februar 2020 16:46 gepostet von Hans Haußmann

    Ich bin derselben Meinung wie Andreas Wild und habe das wie folgt formuliert:
    Natürlich können Menschen, die unbegrenzte Zuwanderung (Frau Merkel: Es gibt keine Obergrenze; UN-Migrationspakt ...) ablehnen, durch die AfD in ihrer Meinung bestärkt werden. Das ist nur natürlich. Und es ist auch natürlich, dass psychisch labile Menschen sich so sehr in einen Hass hineinsteigern, dass sie zu Attentätern werden. Aber sollte daher die AfD darauf verzichten, ihre Meinung zu vertreten? Sollte sie darauf verzichten, vor dem Untergang deutscher Kultur und Identität, ja der Zerstörung europäischer Identität zu warnen? Sollten Menschen, die nicht wollen, dass Deutschland und Europa ein Schmelztiegel werden wie die USA, sollten sie ihre Meinung nicht sagen dürfen?

    Sollte nicht eher die Gegenseite von der Verteufelung der AfD ablassen? Wenn für diese Attentäter sichtbar wäre, dass eine Diskussion über die Massenzuwanderung wenigstens möglich und demokratisch akzeptiert wäre, dann müssten sie nicht alle Hoffnung aufgeben und zur Waffe greifen und unschuldige Menschen (und sich selbst) umbringen.

    Wer ist also schuld an den fremdenfeindlichen Attentaten? Es ist eine unbestrittene Tatsache, dass die AfD vor der Grenzöffnung Merkels im Jahr 2015 eine sehr kleine Partei war. Wer ist schuld an der jetzigen Stärke der AfD?

    Und bei der Grenzöffnung blieb es ja nicht. Außerdem hat die EU unter José Manuel Barroso, Jean-Claude Juncker und Martin Schulz schon immer die Auflösung der Nationalstaaten und eine maximale Zuwanderung betrieben und mit dem Migrationspakt wurde permanente Migration als Normalzustand oder Idealzustand propagiert. Wer also ist schuld an der Spaltung der Gesellschaft?

    Und auch Herr Heiko Maas mit seinem "Netzwerkdurchsetzungsgesetz" ist schuld, denn wenn man im Netz seine Wut nicht auskotzen darf, dann bleibt halt einigen wenig beherrschten und psychisch kranken Menschen nur noch der Griff zur Waffe. Würden die Mainstream-Medien die AfD nicht Tag und Nacht verleumden, sondern als normale konservative Partei behandeln, dann würde sie nicht so aggressive Töne anschlagen (Druck erzeugt Gegendruck), dann würden wesentlich mehr Menschen die AfD wählen, dann gäbe es weniger rechtsradikale Aufmärsche und weniger Morde. Die Morde sind die Konsequenz des linken Meinungsterrors.

  • Kommentar-Link Wagner Dienstag, 25 Februar 2020 12:21 gepostet von Wagner

    Das Verhalten unserer Poltitiker und Medien gegenüber Mitgliedern und Sympathisanten der AfD entspricht einer Renaissance der DDR - Vergangenheit. Entweder du bist für uns oder du bist gegen uns. Und wer gegen uns ist wird mit allen Mitteln des Stsates bekämpft. Sippenhaftung ist angesagt! Andere Meinungen zur politischen Entwicklung ,kritisierte Entscheidungen in puncto Unglleichbehandlung von Einheimischen und Flüchtlingen usw. werden als rechtspopulistisches, nazistisches Verhalten abgetan. Solches Verhalten unserer Politiker und Medien spaltet die Gesellschaft und schadet der Demokratie. Das man nazistische Bestrebungen konsequent verfolgt und entgegenwirkt findet nicht nur meine Zustimmung. Aber eine Stigmatisierung Andersdenkender, wie das gegenwärtig der Fall ist, finde ich nicht gerechtfertigt. Hier müssen unsere Politiker und Medien wieder auf eine sachliche Ebene zurückfinden.

  • Kommentar-Link Rüdiger Schmitt Dienstag, 25 Februar 2020 11:35 gepostet von Rüdiger Schmitt

    Wer wie ein Wurm auf d. Straße kriecht, muß sich nicht wundern getreten zu werden.

  • Kommentar-Link Werner Luck Dienstag, 25 Februar 2020 11:11 gepostet von Werner Luck

    Jedes Ihrer Worte würde ich unterschreiben. Danke.

  • Kommentar-Link Andreas Wild MdA Dienstag, 25 Februar 2020 08:56 gepostet von Andreas Wild MdA

    Bei Verbrechen wie in Hanau entlastet die AfD der offensichtliche Wahnsinn des Täters nicht. Allerdings fragt niemand, ob es für den Wahnsinn nicht auch ganz reale Auslöser geben könnte? Kann die Politik der offenen Grenzen in Verbindung mit gefühlter oder tasächlicher Identitätsbeschädigung möglicherweise Verlust- oder Verdrängungsängste speisen, die zu völlig irrationalen grausamen Taten führen?
    Ich halte das nicht für ausgeschlossen.
    Gründe sich als AfD zu entschuldigen oder unsere Parteifreunde einzuhegen sehe ich nicht.
    Dr. Flockens Rauswurf ist Braindrain hausgemacht.

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